Unsere Celli

Unsere Celli müssen neben einem großen Klangvolumen und guter Ansprache vor allem Vielseitigkeit mitbringen: Ein Cello muss kraftvoll und samtig einher schreiten können um den Part des Ruhepols im Orchester zu übernehmen. Im nächsten Moment will es eine lyrische Melodie singen wie ein Tenor. Und immer wieder gibt es aufwühlende Momente. Oder weniger poetisch ausgedrückt: Von einem Spitzencello erwarten wir, dass es durch alle Lagen gut trägt, leicht anspricht und einen äußerst modulationsfähigen Klang in sich trägt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Unsere Vorbilder

Mit zwei Modellen haben wir beste Erfahrungen gemacht: Das "Davidov" von Antonio Stradivari, das einen eher silbrigen Klangcharakter mitbringt. Als Kontrast dient uns "Sleeping Beauty" von Dominico Montagnana. Im Gegensatz zum eleganten Erscheinungsbild von Stradivari wirkt Montagnana etwas grobschlächtig: Muskelbepackt, mit improvisierter Außenform und einem Klang, der Berge erbeben lässt.

Während wir das "Davidov" fast originalgetreu nachbauen, haben wir basierend auf "Sleeping Beauty" ein eigenes Modell entworfen: Die Wölbung haben wir so weit wie möglich vom Original übernommen. Allerdings sind einige Teile stark verzogen, so dass wir diese Stellen nach konstruieren mussten. Montagnana Celli sind in der Mitte sehr breit, was das Streichen der A-und der C-Saite zur Herausforderung macht.  Deshalb stand für unsere Außenform ein Andrea Guarneri Cello Pate, das sehr gut mit der Montagnana Wölbung harmoniert. Das Ergebnis: Ein Cello mit wunderbar dunklem Timbre für professionelle Ansprüche. Doch genug der Worte, hier eine Klangprobe eines Cellos von Barbara Gschaider:

Cellobau in Bonn
Das Cello erhält seinen letztem Schliff mit der Ziehklinge

Die perfekte Oberfläche

Das Cello erhält seine glatte Oberfläche: "Hier arbeite ich mit einer Ziehklinge. Dieses Werkzeug erlaubt mir, die letzten Unebenheiten zu entfernen. Sandpapier würde diese Unebenheiten mehr schlecht als recht weg schleifen. Mit der Ziehklinge erhalte ich dagegen eine geschnittene Oberfläche - ungleich glatter und anziehender."

Beste Geigenbauer in Bonn
Cello von Georg Gschaider

Cello nach Antonio Stradivari gebaut von Georg Gschaider:

Für dieses Cello hat das "Davidov" von Antonio Stradivari Modell gestanden, da dieses Modell sich klanglich sehr gut durchsetzt. Den Hals habe ich zusätzlich verstärkt. Das bringt zwei Vorteile: Der Hals schwingt beim spielen weniger stark mit, dadurch wird der Klang sehr klar und in den unteren Lagen kräftiger. Außerdem tritt das jahreszeitlich bedingte Heben und Senken des Halses deutlich weniger auf.

Preis: 18 000,- €

Cello vom erfahrenen Geigenbauer in Bonn
Die Schnecke ist ein Kunstwerk

Kunst

 "Natürlich, ein Proficello muss ganz herausragend klingen. Für mich muss ein Cello aber auch ein Kunstwerk an sich sein. Ganz wichtig ist mir in diesem Zusammenhang die Schnecke: Sie muss fließend gearbeitet sein. Es muss aussehen, als wäre das Holz ausgewalzt und zu einer Schnecke aufgerollt worden."